Rundbrief des Kuraten Nr. 2 - KPJ - Stamm St. Notburga

03. Dezember 2020
Quelle: Distrikt Österreich

+ Gelobt sei Jesus Christus!

Gut Pfad! Liebe Pfadfinderinnen des Stammes der hl. Notburga!

Liebe Eltern und Freunde!

Vor einigen Tagen haben wir das neue Kirchenjahr begonnen, sind in die Adventszeit eingetreten und bereiten uns auf das heilige Weihnachtsfest vor. Die Sonntage des Advents sind beherrscht von einer großen Idee auch für unser Leben als katholische Pfadfinder: die Menschen hinzuführen zu Jesus Christus dem Erlöser. Der erste Adventsonntag war ein kräftiger Aufruf an alle: Erwachen aus dem Traumleben des bloßen Diesseitsdenkens zur Wahrheit in der Religion. Der zweite Sonntag stellte das übernatürliche Leben durch Christus als Inhalt der Religion dar. Der Grundgedanke des dritten Sonntags ist die stille, unerschütterliche Freude, die aus der Zugehörigkeit zu Christus durch die Religion herkommt. „Freut euch allezeit im Herrn. Noch einmal sage ich Freuet euch.“, so hören wir es am 3. Adventsonntag (Gaudete – Sonntag). Und dabei will ich heute kurz verharren.

Die katholischen Pfadfinder brauchen unbedingt diese frohe Ausstrahlung, die aus dem gelebten Glauben kommt. Die Quelle der Freude ist einzig und allein der liebe Gott! Nur durch Gott, mit Gott und in Gott werdet Ihr wirklich frohe, junge Katholiken sein! Das wünsche ich Euch und uns allen von ganzem Herzen. Das ist mein Rat für eine gute Vorbereitung auf Weihnachten. Räumt alles aus dem Weg, was Euch immer wieder die Freude nimmt. Das Einzige was uns wirklich traurig machen muss, das ist die Sünde. Und hier können wir gut mit den Gnade Gottes entscheidende Schritte setzten: Halten wir die Ordnung der Liebe eine: 1.) Gott 2.) die Anderen und 3.) Ich. Leider drehen wir das all zu oft um in unserem Leben. Wir Kreisen manchmal nur um uns! Das nennt man Egoismus. Der Egoismus zerstört die Liebe und raubt vor allem auch die Freude. Kehren wir um! Das Jesuskind, das Christkind in der Krippe, der liebe Gott lehrt uns hier ganz entscheidendes: Die Liebe und die Freude! Und nur damit werden wir wirklich Weihnachten gut feiern können. Wenn wir ganz und gar unseren Egoismus (und bitte auch in den kleinen Dingen!) aufgeben und uns mit dem lieben Gott befassen und unseren Nächsten wirklich dienen! Gott, die anderen, ich! Diese Reihenfolge wird Euch alle froh und zufrieden Weihnachten feiern lassen.

Liebe Pfadfinderinnen!

Pflegen wir unser religiöses Leben sehr gut in den kommenden Wochen des Advents und der Weihnachtszeit (die bis zum 2. Februar dauert!). Hier möchte ich Euch einige Ratschläge geben:

  1. Eine gute Weihnachtsbeichte! Legt da alle Lasten ab, die Sünden drücken uns nieder! Wahre Freiheit und tiefe Freude werden die Folge sein.
  2. Pflegt das Gebet: Besonders auch den Rosenkranz und die marianischen Gebete.
  3. Baut eine schöne Krippe zu Hause auf, wo ihr gut beten und gerne verweilen könnt. Bedenkt oftmals, dass das Christkindl in der Krippe ja Jesus ist, Gott selbst. Jesus, der Retter und Erlöser!
  4. Tragt eifrig dazu bei, dass es wirklich Frieden in der Familie gibt, geht da mit gutem Vorbild voran und haltet die Ordnung der Liebe ein.
  5. Tragt die Weihnachtsfreude hinaus, eben als gute Pfadfinder. Die gute Tat, seid hier so kreativ wir Ihr nur könnt und der liebe Gott wird es reich segnen.

Liebe Pfadfinderinnen unseres Stammes St. Notburga! Ich wünsche Euch und Ihnen allen schon heute frohe, gnadenreiche Weihnachten und Gottes reichen Segen im neuen Jahr!

Mit meinem priesterlichen Segen! Gut Pfad!

Jaidhof, am 3. Dezember 2020

P. Johannes Regele, Pfadfinderkurat