Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde

01. Juli 2022
Quelle: Distrikt Österreich

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Die Erde aber war wüst und leer. Finsternis lag über dem Abgrund und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.


Da sprach Gott: „Es werde Licht!“ Und es ward Licht. Gott sah, dass das Licht gut war, und Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis. Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Es ward Abend, und es ward Morgen: erster Tag. 


Nun sprach Gott: „Es werde ein Firmament inmitten der Wasser und scheide zwischen Wasser und Wasser!“ Und es geschah so. Gott machte das Firmament, und es schied zwischen den Wassern unterhalb des Firmamentes und den Wassern oberhalb des Firmamentes. Gott nannte das Firmament Himmel. Es ward Abend, und es ward Morgen: zweiter Tag. 
 

Genesis 1, 1–8

 



In den Monaten Juli und August haben wir sicher,  mehr als sonst,  die Möglichkeit, die Schönheit der Schöpfung zu bewundern.  Nehmen wir uns vor, im Urlaub, bei Ausflügen und Wanderungen, angesichts der überwältigenden Pracht der Natur die Allmacht Gottes zu suchen, das Wirken Seiner Hand erfahren zu wollen und Seine oft so leise Stimme, die durch unendliche viele Details Seines Schöpfungswerkes zu uns spricht, wahrzunehmen zu wollen.
 
Der heilige Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer: „Sein unsichtbares Wesen, Seine ewige Macht und Göttlichkeit sind seit Erschaffung der Welt durch das Licht der Vernunft an Seinen Werken zu erkennen.“


Nehmen wir uns diesen Satz in die Sommermonate mit, und wo immer wir sind, ob in den Bergen, am Meer, in den Wäldern, an einem See oder bei einem Wasserfall, betrachten wir die Werke des Schöpfers, danken wir Ihm für die Schönheit der Natur und bestaunen wir Seine Größe und Allmacht, aber auch Seine übergroße Liebe zu uns.

 
Auf unserer Homepage finden Sie jeweils Dienstag und Freitag Texte, die Sie immer wieder neu an die Schönheit der Schöpfung erinnern sollen.