11. Wallfahrt um geistliche Berufungen

Mär
10
10. März 2024
Rosaliakapelle - Dreifaltigkeitskapelle

Herr, schenke uns Priester, Herr, schenke uns heilige Priester, Herr, schenke uns viele heilige Priester, Herr, schenke uns viele heilige Ordensberufungen!

10.00 Uhr Hochamt im Schloß Jaidhof (Kapelle St. Joseph)
anschl. Mittagessen im Jägersaal
13.45 Uhr

Rosenkranzprozession (Rosaliakapelle - Dreifaltigkeitskapelle) ca. 4 km Fußweg

15.00 Uhr Andacht in der Dreifaltigkeitskapelle

Termine
Sonntag, 14. April
Sonntag, 12. Mai
Sonntag, 16. Juni
Sonntag, 14. Juli
Sonntag, 11. August
Sonntag, 15. September
Sonntag, 13. Oktober
Sonntag, 17. November
Sonntag, 15. Dezember

Einmaliges Foto aus dem Jahr 1946: Ein Großteil der 323 Priester und Ordensleute, die aus Lu hervorgegangen sind, treffen sich in ihrem Heimatdorf.

Das Gebet der Mütter von Lu Monferatto

Das Dorf Lu Monferrato mit ein paar tausend Einwohnern liegt in ländlicher Gegend 90 km östlich von Turin. Bis heute wäre die Gemeinde wohl unbekannt geblieben, hätten nicht im Jahre 1881 einige Familienmütter einen Entschluß mit „schwerwiegenden Folgen“ gefaßt.

Manche der Mütter trugen im Herzen den Wunsch, daß doch einer ihrer Söhne Priester werde oder eine Tochter ihr Leben ganz in den Dienst Gottes stellen möge. So begannen sie, unter der Leitung ihres Pfarrers, sich jeden Dienstag vor dem Tabernakel zu versammeln, um den Herrn anzubeten mit der Bitte um geistliche Berufungen. Im selben Anliegen empfingen sie jeden ersten Sonntag im Monat die Hl. Kommunion. Nach der Hl. Messe beteten alle Mütter zusammen um Priesterberufungen.

Durch das vertrauensvolle Gebet dieser Mütter und die Offenheit der Eltern kamen in die Familien der Friede und eine Atmosphäre froher, christlicher Frömmigkeit, sodaß die Kinder viel leichter ihre Berufung erkennen konnten. Und Gott erhörte das Gebet dieser Mütter in so außergewöhnlicher Weise, wie es niemand erwartet hätte.

Aus diesem kleinen Ort gingen 323 Priester- und Ordensberufungen hervor. Aus manchen Familien gingen sogar drei bis vier Berufungen hervor. Am bekanntesten ist das Beispiel der Familie Rinaldi: Gott berief aus dieser Familie sieben Kinder. Zwei von ihnen wurden Salesianerschwestern, von den Söhnen wurden fünf Priester, die alle ebenfalls bei den Salesianern eintraten. Der bekannteste unter den fünf Rinaldi-Brüdern ist der Sel. Filippo Rinaldi, der dritte Nachfolger Don Boscos. Tatsächlich sind viele der Berufenen Salesianer geworden. Das ist kein Zufall, denn Don Bosco besuchte selbst viermal in seinem Leben das Dorf Lu. Filippo erinnerte sich immer wieder gern an den Glauben der Familien von Lu. "Ein Glaube, der unsere Väter und Mütter sagen ließ: Die Kinder hat uns der Herr geschenkt, und wenn Er sie ruft, können wir doch nicht nein sagen."

Das Gebet, das die Mütter von Lu beteten, war kurz und schlicht: "O Gott, gib, daß einer meiner Söhne Priester wird! Ich selbst will als gute Christin leben und will meine Kinder zu allem Guten anleiten, damit ich die Gnade erhalte, Dir, o Herr, einen heiligen Priester schenken zu dürfen."

Gebet der Mütter für Priester- und Ordensberufungen

Herr Jesus Christus, du hast gesagt: »Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige; bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende!« Siehe, wir bitten dich um die Gnade, daß auch aus den Familien unserer Gemeinde gute Priester- und Ordensberufe hervorgehen.

Ich selbst will als christliche Mutter im Geiste der Opferbereitschaft leben und meine Kinder zu allem Guten anleiten, damit in unserer Familie der Weg bereitet werde für heilige Priester- und Ordensberufungen.

Herr, schenke uns Priester!
Herr, schenke uns heilige Priester!
Herr, schenke uns viele heilige Priester!
Herr, schenke uns viele heilige Ordens-berufungen!
Heiliger Pius X., bitte für uns!